Wie werde ich meine Ängste los ?

Angst vor Hunden? Ihre Ängste sind dazu da, sie vor Schaden zu bewahren. Bei mir lernen Sie, dass Ihre generellen Ängste vor Hunden weit über das hinaus gehen, was zu ihrem Schutz notwendig ist. Hunde sind mit Ausnahme seltener verhaltensgestörter Exemplare Meister der Konfliktvermeidung. Dazu später mehr.

 

Wie wir beginnen:

Wir treffen uns in meiner Hundeschule in Berlin. Die Therapiehunde sind bei ihrem Eintreffen nicht im Raum. Zuerst gehen wir der Ursache Ihrer Ängste auf den Grund. Meist gibt es ein Schlüsselerlebnis, dass die Angst vor Hunden ausgelöst hat, oft sind es auch Übertragungen aus dem Elternhaus oder einfach die Angst vor dem Unbekannten. 

 

Dann lernen Sie (ohne anwesende Vierbeiner) die Grundlagen der Hundekommunikation. Hunde sind eigentlich sehr leicht zu verstehen, wenn man ihr Verhalten "lesen" kann. Schon in der zweiten Doppelstunde können Sie einen neugierigen unerzogenen Junghund von einem Angstbeller unterscheiden. Zudem lernen Sie wie Hunde ticken, insbesondere wie ihre Neugier und Furcht das Verhalten gegenüber unbekannten Menschen beeinflussen.

 

Durch zunehmendes Wissen, Gewöhnung und wachsende Erfahrung steigt ihre Selbstsicherheit im Umgang mit Hunden und vor allem das Vertrauen zu Ihnen. Das macht sie entspannter und das ist für unbekannte Hunde, die sich Ihnen zum ersten Mal neugierig nähern ebenfalls: entspannend.

 

Wenn Sie soweit sind, steigen wir Schritt für Schritt in die Praxisübungen und Begegnungen mit Vierbeinern ein, meist zum Ende der ersten Doppelstunde.

 

Kleinkinder, Kinder und Jugendliche sind übrigens besonders gefährdet, sich durch Angst vor Hunden in Gefahr zu bringen. Je früher Ihr Kind seine Ängste besiegt, um so besser und sicherer für zukünftige Begegnungen mit freilaufenden Vierbeinern. Mehr dazu unter "Familie, Kinder und Angst vor Hunden".

 

Bei dem Abbau Ihrer Ängste helfen zum Einstieg meine Therapiehündin Juvia und mit Ihrer Zustimmung nach und nach weitere Hunde unterschiedlichen Charakters.

 

Sie beginnen so bald die Gegenwart von Hunden als normal und sogar angenehm zu empfinden. In Zukunft können Sie einen ängstlichen bellenden Hund von einem neugierigen Tier oder einem der übrigens sehr seltenen freilaufenden aggressiven Hunde  unterscheiden.

 

Wie lange dauert es ? In neun von zehn Fällen ist die Angst vor Hunden nach drei Doppelstunden so gut wie verschwunden. Bei ausgeprägten Hundephobien müssen Betroffene mit bis zu vier oder mehr Doppelstunden rechnen.

 

Was Sie jetzt noch nicht glauben können, werden Sie selber durch ihre Beobachtungen und Erfahrungen vor Ort erleben, auch wenn Sie nur eine Schnupperdoppelstunde buchen.

 

Bei mir lernen sie die Sprache der Hunde und wie Sie mit diesem Wissen und den bei mir eingeübten Verhalten es gar nicht erst zu bedrohlichen Situationen kommen lassen. Das ist sehr viel einfacher als Sie denken. Ich achte dabei genau darauf, daß sie dieses Lernen und Trainieren niemals in Panik erleben sondern immer Frau oder Herr der Lage bleiben. 

 

Was alle TeilnehmerInnen bei Beginn der Angsttherapie eint, ist ein tiefsitzendes Mißtrauen gegenüber Hunden und damit auch die Angst vor ihrer Fähigkeit Menschen zu schaden.

Die Auslöser für diese Ängste, die immer auch grosse Einbußen an Lebensqualität mit sich bringen, sind zahlreich: Aggressiv wirkendes Bellen, auf einen zu rennende Hunde, Anspringen, Hinterherlaufen und in seltenen Fällen auch Schnappen oder sogar Zubeissen.

Ist das Mißtrauen einmal da, scheint es immer öfter bestätigt zu werden und festigt sich dadurch immer mehr. Der Film im Kopf wird immer beängstigender und läßt sich nicht mehr abschalten.

Im schlimmsten Fall entwickelt sich eine Hundephobie, bei  jeder Hund unabhängig von seinem Benehmen als Gefahr erlebt wird. 

 

Ein erster Schritt zur Aufklärung: In der Begegnung mit einem aggressiv wirkenden Hund begegnet meistens menschliche Angst und menschliches Mißtrauen hündischer Angst und hündischen Mißtrauen.

Der Auslöser liegt oft darin, daß körperliche menschliche Angstreaktionen wie "Einfrieren" und Starren, ebenso wie hektische Flucht- oder Abwehrreaktionen bei Hunden als Angriff oder zumindest als Angriffsdrohung empfunden werden.

 

Rufen Sie mich gerne an, berichten Sie mir von Ihren Ängsten und stellen mir ausführlich Ihre Fragen. Das kostet Sie nichts.  Auch die Buchung einer Schnupperdoppelstunde ist möglich.

 

Sven Ihden

 

Ich bin Hundetrainer mit  der staatlichen Zulassung nach Paragraph  11, Abs.1, 8f  des Tierschutzgesetzes, die mir erlaubt mit Menschen und Hunden arbeiten zu dürfen.